Filme zum Thema Binnenschiff und Binnenschiffahrt
Jan 2nd, 2010 | By admin | Category: Glossar - LexikonDokumentarfilme
Das Nashorn vom Rhein
Dieser Film wird vom deutschen Binnenschifffahrtmuseum in Duisburg-Ruhrort präsentiert.
Er ist eine Historische Dokumentation von Schiffen, Fluss und Hafen. Vier Filme berichten über die Zeit der 1920er Jahre bis Mitte der 1960er Jahre.
Sie haben folgende Titel:
Kohlenschleppzug auf dem Mittelrhein 10:30 Min.
Der Alte am Strom 11:20 Min.
Das Nashorn vom Rhein 13:00 Min.
Duisburger Hafenhistorie 1924 – 1965 8:45 Min.
Gesamtlaufzeit ca. 44 Min.
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg Ruhrort 2004
Eine Straße aus Wasser, 100 Jahre Dortmund-Ems-Kanal
Der Film „Eine Straße aus Wasser, 100 Jahre Dortmund-Ems-Kanal“ berichtet über die Wechselvolle Geschichte, der ersten großen Wasserstraße vom Ruhrgebiet zum Seehafen Emden. Der Kanal ist das Rückrad des Nord- westdeutschen Kanalnetzes und befindet sich im Ständigen Wandel. Das Nebeneinander von Binnenschifffahrt und Freizeitnutzern wird gezeigt, ebenso gibt es auch Bilder vom Ausbau der Südstrecke.
Landesbildstelle Westfalen 1999 Laufzeit ca. 30 min.
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Ems und Dortmund-Ems-Kanal
In diesem Film wird der Fluss Ems von der Quelle am Südwesthang des Teutoburger bis zur Mündung in die Nordsee am Feuerschiff Borkum Riff begleitet.
Landesbildstelle Westfalen 1999 Länge 34 min.
Henrichenburg -ein Fahrstuhl für Schiffe
Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg ist ein Standort des Westfälischen Industriemuseums nach 10 Jähriger Restauration konnte es 1992 als Museum eröffnet werden. Der Film wurde 1959 vom Herrn Willy vom Steeg gedreht. Er zeigt anschaulich die Funktionsweise des einzigen Fünfschwimmer Hebewerkes der Welt, diese wurde 1899 in Betrieb genommen und in den 1970er Jahren stillgelegt. In direkter Nachbarschaft liegt die alte Schachtschleuse Henrichenburg von 1914, auch ihre Funktionsweise wird anschaulich gezeigt. Beide gehören heute zum Schleusenpark Waltrop.
Landesbildstelle Westfalen 1995 Laufzeit ca. 15 min.
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Kohle Kurs Emden
Kohle Kurs Emden ein Film von der westdeutschen Kanalschifffahrt aus dem Jahr 1953. Zeigt die Fahrt von MS Osnabrück, auf der Reise von Dortmund nach Gelsenkirchen Nordstern und von dort beladen mit Kohle über den RHK und DEK nach Emden.
Landesbildstelle Westfalen 1998
Tief im Westen – Über den Rhein von Köln bis Emmerich
Ein Film von Manfred Schulz. 3. Teil der Filmreihe “Tief im Westen”
Datum der ersten Sendung: Freitag, 02.09.2005, 21:00 Uhr
Spielfilme
L’Atalante
L’Atalante auch Atalante
Frankreich
Länge ca. 89 min.
1934
auf Schwarzweißfilm gedreht
Regie Jean Vigo
Darstelle: Dita Parlo, Michel Simon, Jean Dasté, Louis Lefèvre, Jacques Prévert
Autoren: Jean Vigo, Albert Riéra
Kamera: Boris Kaufman
Musik: Maurice Jaubert
Der Film kam zuerst als Atalante zur Aufführung, später als L’Atalante.
Er gehört zu den frühesten Spielfilmen, in denen Versucht wurde, eien Handlung in das Milieu der Binnenschiffahrt zu verlegen und in dem auch die damals harten Arbeits-und Lebensbedingungen dargestellt werden. Der Film wurde nie ein großer Erfolg.
Die Handlung ist relativ simpel: auf den Flüssen in Frankreich wie der Seine ist das kleine Binnenschiff Atalante unterwegs. An Bord sind der Schiffsführer und sein Matrose. Durch einen Zufall lernen die beiden eine Frau kennen, die sie mit an Bord nehmen. Dadurch enstehen Reibereien zwischen den Männern.
Das liest sich wie eine der üblichen Liebesgeschicten und Dreiecksgeschichten, die man aus Filmen kennt. Aber Jean Vigo thematisiert dabei am Ende, daß man auf dem Schiff zusammenhalten muß, auch wenn es nicht immer allen paßt und Schweirigkeiten macht.
Jean Vigo hatte schon einige Jahre vorher einen Kurzfilm gedreht, in dem es um das Thema Wasser ging und der Anfang der 1990er Jahre erstmals in Deutschland vom WDR III gezeigt wurde. In der deutschen Version hieß der Film Schwimmen. Ein SW-Film von nur wenigen Minuten Länge, in denen scheinbar nichts und doch sehr viel passiert: der Film zeigt Aufnahmen einer Schwimmerin, wie sie ins Wasser springt, im und unter Wasser schwimmt und wie sich ein Körper im Element Wasser verhalten kann.
Zu den Hintergründen von L’Atalante gibt es einige weiter Informationen bei 35mm
Unter den Brücken
Deutschand 1944
Regie:Helmut Käutner
Regieassistent: Rudolf Jugert
Buch:Walter Ulbrich, Helmut Käutner unter der Verwendung des Manuskripts “Unter den Brücken von Paris” von Leo de Laforgue
Produktion: Ufa-Filmkunst GmbH, Berlin
Darsteller:
Anna Altmann, Hannelore Schroth, Hendrik Feldkamp, Carl Raddatz, Gustav Knuth, Ursula Grabley, Hildegard Knef, Margarete Haagen u.a.
Der Film wurde zwar im 3. Reich gedreht, gefiel aber den damaligen Machthabern nicht besonders. Die offizielle Uraufführung war im September 1946 in Locarno in der Schweiz, die deutsche Erstaufführung am 18.8.1950 und auch danach wurde der Film in Deutschland noch zensiert.
Gedreht wurde vor allem in Berlin: an der Glienicker Brücke, in Potsdam, in Havelwerder und an anderen Orten.
Der Film ist eine Liebesgeschichte und wahrscheinlich gehen in den Film auf Einflüsse von Jean Vigos L’Atalante ein.
Schiffsführer Hendrik und sein Matrose sind arbeiten auf dem Schiff und nehmen das traurige Mädchen Anna (Hannelore Schroth), das ihnen begegnet mit.
Beide verlieben sich in das Mädchen und daraus resultieren Konflikte, die Anna dazu verleiten, wieder von Bord zu gehen. Hendrik und Willy suchen Anna, vorher entscheiden sie, daß derjenige dass derjenige, für den der Anna sich entscheidet, das Schiff verlassen soll.
Der Film ist vor allem sehenswert, weil er viele Aufnahmen vonhistorischen Schiffen und Kanälen zeigt, die heute immer noch einen guten Einblick den damaligen Arbeitsalltag bieten.
Erik Reger, Schiffer im Strom
Erik Reger, Schiffer im Strom, 1961, Drehbuch von Karlheinz Gutheim und Wilhelm Semmelroth, 1961 als dreiteilige Serie für ARD / WDR gedreht.
Handlung ist mir unbekannt, habe den Film nie gesehen. Wer den Film kennt, darf gerne Ergänzungen senden.
Feuer unter Deck
Feuer unter Deck ist eine Filmkomödie der DEFA und wurde 1976 gedreht.
Farbe, 90 Min.
Regie: Herrmann Zschoche. Darsteller: Manfred Krug, Renate Krössner, Armin Mühlstedt, Fred Delmare.
Der Film spielt auf der Elbe bei Dresden.





