Kohleaufbereitungsanlage Herten
Jan 30th, 2010 | By admin | Category: Rhein-Herne-Kanal
Zwischen der Schleuse Wanne-Eickel und der Kanalbrücke 356 an der Hertener Straße erstreckt sich am Nordufer des Rhein-Herne-Kanals bis zur Straße Im Emscherbruch eine riesige Kohleaufbereitungsanlage.


Der Güterzugverkehr auf dem Werksgelände wird von der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen und Eisenbahnen der DSK betrieben.


Bagger, Kräne und Radlader wirken winzig im Vergleich zu der gewaltigen Anlage, die bei Schade in Dortmund gebaut wurde und für die Verfestigung der Berge und den Transport sorgt.

Wie von Geisterhand bewegt, setzen sich die verschiedenen Bauteile der Anlage plötzlich in Bewegung.



Vom benachbarten Kraftwerk ist hier aus manchen Perspektiven nicht mehr viel zu sehen.

Wenn man das Gelände heute sieht, glaubt man kaum, daß einige hundert Meter nördlich des Kanals früher der ehemalige Luftlandeplatz in Herten war. Als Luftschiffe, Zeppeline und Flugzeuge zu Kaisers Zeiten modern wurden, wurde hier am Nordufer des Kanals ein Landeplatz angelegt, der aber schon nach einer recht kurzen Betriebszeit wieder aufgegeben wurde.


Ordnung muß sein. Daß der Randstreifen nicht befahrbar ist, sieht zwar jeder, aber ohne Schild geht oder ging es nicht. Ich glaube, nachdem das Gelände neu umzäumt wurde, ist das Schild verschwunden. Der Randstreifen war bei Regen- und Winterwetter nicht nur nicht befahrbar, sondern auch nicht begehbar. Auch wenn der Boden fest aussieht, muß er nicht fest sein. Bei Fotoaufnahmen am Straßenrand bin ich 2004 mit einem Fuß durch die scheinbar feste Oberfläche am Straßenrand 20 cm eingesackt. Rein kommt man leicht, aber wie in Sumpf und Moor – raus kommt man nur sehr schlecht. Die neue Umzäunung war wahrscheinlich auch aus Sicherheitsgründen überfällig.


Für eine Gesamtaufnahme der gewaltigen Maschine reicht kein Weitwinkelobjektiv aus. Nur vom Südufer des Kanals aus kann man die Maschine in ihrer gesamten Höhe und Breite fotografieren.






