Kohlehafen Julia Rhein-Herne-Kanal
Jan 30th, 2010 | By admin | Category: Kohlehafen Julia
Das Gütermotorschiff ANJA im März 2003 am Westkai des Kohlehafens.
Der Hafen Julia liegt an der Hertener Straße an der Stadtgrenze Herten zu Herne Baukau am Nordufer des Rhein-Herne-Kanals gegenüber des Herner Kraftwerks bei Kanalkilometer 33. Im Norden schließen sich östlich der Hertener Straße bis zur Stadtgrenze Recklinghausen-Hochlarmark und zur Emscher Kohlenlager an. Im Westen setzt sich das Gelände der Kohlenaufbereitungsanlage bis zum Westhafen in Wanne-Eickel fort.

Der Hafen wurde als Zechenhafen für die Zeche Julia, die rund 1,6 Kilometer südlich des Kanals beim heutigen Großmarkt betrieben wurde, angelegt. Der Hafen ist wie viele kleine Werkshäfen an den Kanälen eine trapezförmige Verbreiterung des Kanals, Anlegestelle und Wendehafen zugleich.

Direkt am Hafen (Westseite) führt die Kohlenbandbrücke von den Kohlelagern am Nordufer des Kanals zum gegenüberliegenden Kraftwerk am Südufer.

Das Gütermotorschiff DIRK ROMY im Oktober 2004 im Kohlenhafen.

Mit einem Kran wird der gesamte Umschlag Schiff / Schiene zu bewältigt.

25. April 2006: Der Kranführer hat gerade das Gütermotorschiff HANSE entladen und etliche Tonnen Kraftwerkskohle vom Schiff auf Eisenbahnwaggons umgeladen. Unten ist kurz etwas zu besprechen, dann geht es wieder nach oben auf den Arbeitsplatz in luftiger Höhe, denn am Kai lagen noch die MASABI und OPALU und wollen entladen werden.
Für den Kranführer, der hier gerade wieder hinauf steigt, dürften sie ruhig mal eine Gedenkminute einlegen, wenn es Winter ist und Ihr Haus im Raum Herne – Herten- Recklinghausen Fernwärme hat, denn ohne ihn und seine Kollegen würden sie wahrscheinlich frieren.

Mit dem Kran wurde das GMS HANSE entladen. Der Cat-Radlader sammelte die Reste der Kraftwerkskohle im Laderaum ein. Danach mußte der Radlader natürlich wieder an Land gehoben werden und dazu hievte man ihn praktischerweise an den Kran, was auch sonst. “Fliegende” Radlader sind heir öfter zu sehen, mit dem Kran werden sie oft dorthin gehoben, wo sie schlecht hinfahren können – auch auf den Gipfel der Kohleaufschüttungen.

Das Gütermotorschiff PARADOX im November 2005 im Kohlehafen.





