Schleuse Friedrichsfeld WDK km 1,852
Dez 26th, 2009 | By admin | Category: Friedrichsfeld
Die Schleuse vom Unterwasser aus gesehen.
Schleuse Friedrichsfeld WDK km 1,852
Telefon 02 81 – 48 55
Funk: UKW-Kanal 20
Kleine Kammer
Bauzeit: 1964
Fallhöhe: 10,33 Meter
Nutzlänge: 112 Meter
Nutzbreite: 11,64 Meter
Kammer füllen: 420 Sekunden
Kammer leeren: 360 Sekunden
Große Kammer
Bauzeit: Schleusentore von 1930, Neubau der Kammer 1992
Fallhöhe: (Rheinwasserstandsabhängig 10,33 m
Nutzlänge: 222 Meter
Nutzbreite: 12 Meter
Die Schleuse Friedrichsfeld ist die erste Schleuse – Eingangsschleuse – am Wesel-Datteln-Kanal. Die Schleusen am Wesel-Datteln-Kanal, sind bis auf geringe Unterschiede baugleich. Sie bestehen aus einer Schleusengruppe mit einer großen Schleusenkammer, die mit Hubsenktoren verschlossen werden und an den markanen Stahltürmen erkennbar sind. Die kleinen Kammern wurden später gebaut und wurden je nach den örtlichen Gegebenheiten mal als Nordkammer, mal als Südkammer (z.B. in Hünxe) angelegt.

Die große Schleusenkammer in Friedrichsfeld am Oberwasser.

Friedrichsfeld – große Schleusenkammer, das Schleusentor am Oberhaupt. Das Tor wird gerade hochgezogen, um ein Schiff ins Oberwasser ausfahren zu lassen.

Das Tor ist noch nicht ganz offen und das Wasser rauscht vom Tor herunter. Deutlich zu sehen, die geöffneten Schützen, durch die Wasser abgelassen wird.

Der Stahlturm des Hubsenktors am Unterhaupt der großen Schleusenkammer.

Zug- und Öffnungsmechanismen am Untertor der großen Kammer. Im Vergleich zu modernen und später gebauten Schleusentoren arbeitet in diesen Toren eine sehr komplizierte Mechanik.

Von der kleinen Stahlbrücke am Untertor aus hat man eine gute Aussicht ins Unterwasser und in die große Kammer. Wenn Sie zu den Leuten mit Höhenangst auch bei geringen Höhen gehören, lassen Sie es lieber, denn es sieht sehr tief aus.

Das Schleusenhaus an der kleinen Kammer. Die kleine Schleusenkammer wurde 1964 und 1965 erbaut und konnte 1966 in Betrieb genommen werden. Als diese Fotos am 1.9.2004 entstanden, spielten dort Auszubildende in der Pause Fußball. Leider habe ich damals kein Foto davon gemacht. Die jungen Männer, es mögen 10 oder mehr gewesen sein, haben inzwischen bestimmt schon lange die ausbildung hinter sich und sind bei einem der Wasser- und Schifffahrtsämter tätig. Oder vielleicht auch dieser Schleuse in Dienst.


Das Schleusentor am Unterhaupt der kleinen Kammer.

Das Pumpenhaus am Unterwasser.






