Schleusen im Ruhrgebiet
Im Hauptmenü oben finden Sie unter Schleusen weitere Informationen zu den Schleusen an den Kanälen im Ruhrgebiet.
Zuständige Behörden
Für die Schleusen im Rhein-Ruhrgebiet sind verschiedene Behörden zuständig:
Für Schleusen am Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal und dem Schifffahrtskanal der Ruhr:
Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich
Emmericher Straße 201
47138 Duisburg
Telefon: 0049-203-4504-0
Telefax: 0049-203-4504-333
http://www.wsa-duisburg-meiderich.wsv.de
Für Schleusen am Datteln-Hamm-Kanal:
Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine
Münsterstr. 77
48431 Rheine
Postfach 2263
48412 Rheine
Telefon: 05971/916-0
Fax: 05971/916-222
Schleusen – Skizzen und Funktionsprinzip

Um die Höhendifferenz im Binnenland zu überwinden werden an Kanälen und kanalisierten Flüssen Schleusen errichtet. Die Schleusen werden durch Tore zum Oberwasser und Unterwasser hin abgedichtet.
Bei gefüllter Schleusenkammer muß das Tor zum Unterwasser geschlossen sein. Aus dem Oberwasser kommende Schiffe können nun in die Schleusenkammer einfahren. Nachdem die Schiffe in der Kammer festgemacht haben, wird das Tor zum Oberwasser geschlossen, damit kein Wasser mehr nachlaufen kann. Nun wird das Wasser aus der Schleusenkammer abgelassen, bis in der Schleuse derselbe Wasserpegel wie im Unterwasser der Schleuse erreicht ist. Das Schleusentor zum Unterwasser wird geöffnet, die Schiffe können nun die Schleuse verlassen.
Bei der Bergschleusung (vom Unterwasser ins Oberwasser) ist in der Schleusenkammer derselbe Wasserpegel wie vor der Schleuse. Das Tor zum Oberwasser muß geschlossen sein. Schiffe können nun in die Schleuse einfahren und festmachen. Danach wird das Schleusentor zum Unterwasser geschlossen und die Kammer langsam mit Wasser gefüllt, bis der Pegel in der Kammer dem Wasserstand im Oberwasser entspricht.

Schematische Ansicht einer Schleuse mit zwei Kammern von oben. Die Ausführung der Schleuse kann von der Skizze natürlich stark abweichen.

Schema einer Flußschleuse mit Wehr und Kraftwerk
An Flüssen werden Schleusenanlagen oft mit einem Wehr und einem Kraftwerk kombiniert. Der Pfeil markiert die Fließrichtung des Wasser.
1) Wasserkraftwerk
2) Einlaß zu den Turbinen
3) Wasserauslässe
4) Wehr mit Schleusenbrücke
5) Schleuseninsel
6) Schleusenkammer
Im Kraftwerksbereich können Rückhaltebecken angeordnet sein. Um die Bildung von Wirbeln und übermäßiger Strömung unterhalb der Wehr- und Kraftwerksanlagen zu vermeiden, werden oft Schutzinseln angelegt und das Wasser wird dem Fluß erst wieder zugeleitet, wenn es eine angepaßte Fließgeschwindigkeit erreicht hat.






